Gesangverein St. Antonius Günne 1902

1952 - 1902

1952

Aus Anlass des 50-jährigen Vereinsjubiläums richtet der MGV das Sängerkreisfest aus. Weihe Geschichte Zeittafel2 800der neuen Fahne des MGV. Von den noch lebenden 12 Gründungsmitgliedern nehmen 8 an dem Jubelfest teil.





Gründungsmitglieder im Jubiläumsjahr 1952
hinten: Theodor Kleine, Heinrich Schenke, Eberhard Wilmes, Philipp Krähling
vorn: Anton Nölle-Dunker, Wilhelm Jürgens, Georg Humpert, Albert Wilmes

1950 Es beginnt die Chorleiter-Ära von Willy Brinkmannn aus Neheim. Wilhelm Schlüter wird Ehrenvorsitzender. Neuer Vorsitzender ist Adolf Reuter.
1946 Am Neujahrstag beschließen 25 alte und neue Sänger die Wiederaufnahme der Singetätigkeit. Vorsitzender ist Wilhelm Schlüter. Die Dirigentenschaft übernimmt Lehrer Franz Wiegardt aus Günne. Zu den Sängern der ersten Stunde kommen bald 15 weitere hinzu
1943 In der Nacht zum 17. Mai wird die Staumauer der Möhnetalsperre bombardiert und zerstört. Durch die Wasserfluten gehen Vereinsfahne, Urkunden und Protokolle unwiederbringlich verloren.
1939 Im Verlauf der Kriegsjahre kommt der Chorgesang zum Erliegen.
1936 Der Vorsitzende Heinrich Köhler gibt sein Amt „umständehalber“ auf. Neuer Vorsitzender ist Wilhelm Wilmes.
1933 Die Nazi-Diktatur des Dritten Reiches hat begonnen. Auch der Protokollführer des MGV schließt seine Niederschriften nun mit „Gut Sang, Heil Hitler“. Vorsitzender Heinrich Storck legt sein Amt vor Ablauf der regulären Zeit nieder. Neuer Vorsitzender ist Heinrich Köhler.
Der Vorsitzende des Haar-Börde-Sängerbundes vollzieht beim MGV den Akt der als „Gleichschaltung“ bezeichneten Vereinheitlichung mit allen staatlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Institutionen und Organisationen im nationalsozialistischen Herrschaftssystem.
1929 Chorleiter ist wieder Antonius Pröpper, Vorsitzender wieder Heinrich Storck.
1927  Der MGV feiert das 25-jährige Bestehen im Rahmen desGeschichte Zeittafel1 300
1. Bundesfestes des Haar-Börde-Sängerbundes in Günne.









                                                                                       
Der MGV ad St. Antonium Günne im Jubiläumsjahr 1927.
1925 Gründung des Haar-Börde-Sängerbundes, später: Sängerkreis Haar-Börde.
1924 Die Chorleitung wird von Lehrer Hans Sonntag aus Soest übernommen.
1921 Neu aufgeblühtes Vereinsleben mit Auftritten im weltlichen und kirchlichen Raum sowie erstmals auch Theateraufführungen (diese zuletzt 1961).
1920 Unter dem Dirigenten Antonius Pröpper jr. aus Neheim wird wieder regelmäßig gesungen. Vorsitzender ist Wilhelm Wiegand. Ihm folgen bis 1929 mit jeweils kurzer Amtszeit Franz Rahmann, Josef Bittis, Heinrich Storck, Heinrich Hunecke, Theodor Köhler und – nochmals – Franz Rahmann.
1914 Während des Ersten Weltkriegs (1914 – 1918) ruht das Singen im MGV.
1909 Pfarrvikar Alois Schulte übernimmt die Chorleitung.
1904 Erstes Sängerfest des MGV in der Günner Schützenhalle mit Gastvereinen.
1902 Im Gründungsjahr sind 32 Männer - aus Günne, Brüningsen, Hewingsen und auch einer aus Niederense - Mitglieder des Vereins, der sich nach dem Schutzpatron der Gemeinde Männer-Gesang-Verein ad St. Antonium Günne nennt. Initiator für die Gründung ist Pfarrvikar Schmidt, Vereinsvorsitzender ist Wilhelm Jürgens. Dirigent ist Lehrer Richard Klein aus Günne.